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Nach der Vertreibung aus der Heimat verbrachte Deutschmann 1951
bis 1957 in München an der Hochschule für Musik Studien-
und Seminarjahre. Seit 1958 ist er als Musiklehrer in Coburg,
zur Zeit als Studiendirektor am Musischen Gymnasium Albertinum,
tätig. In seinen frühen Jahren schuf er ausschließlich
Instrumentalwerke. Seit 1963 komponierte er die ersten Chorsätze
für gemischten Chor, Kanons und neue Kirchenlieder, die neben
der Kammermusik seither den Schwerpunkt seines Wirkens bilden.
Außer der Arbeit als Musikerzieher und Komponist leitet
er den Konzertchor "Sängerkranz Coburg" und den
Chor des Musischen Gymnasiums Albertinum in Coburg. Ferner ist
er als Musikkritiker für Tageszeitungen tätig.
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Beim Valentin-Eduard-Becker-Komponisten-Wettbewerb war er 1973,
1975 und 1977 unter den Preisträgern. 1974 gewann er bei
dem internationalen Wettbewerb in Barcelona den 1. Preis für
die dreisätzige Kantate "La Musica" für Doppelchor,
Orchester und Publikum, die auch auf der 125-Jahr-Feier des DSB
in Coburg aufgeführt wurde. Unter seinen Chorwerken befinden
sich Kantaten, Madrigale, Chorsätze, Zyklen, mehrchörige
Werke mit Orchester und zahlreiche Volkslieder für gemischten
und Männerchor, die größtenteils im Druck bei
den Verlagen Böhm und Sohn sowie J.P. Tonger erschienen sind
und auch vom Bayerischen Rundfunk aufgenommen und wiederholt gesendet
wurden.
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