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Haus kam schon in früher Jugend in seinem Elternhaus, wo
wöchentlich ein gemischter Chor probte, mit dem Chorgesang
in Berührung. Während seines Musikstudiums besuchte
er in Würzburg am Bayerischen Staatskonservatorium Seminare
bei Heinz Knettel, Franz Rau und Franz Xaver Lehner und außerdem
in Augsburg das Albert-Greiner-Seminar, wo er Chorleitung und
Musikerziehung studierte. Nach den Staatsprüfungen 1950 und
1953 für Klavier und Dirigieren war er von 1954 bis 1964
zunächst Musiklehrer am Olympia Morata Gymnasium und der
Städtischen Singschule in Schweinfurt, deren Leitung er 1964
auch übernahm und sie sodann zur allgemeinen Musikschule
ausbaute. Im selben Jahr organisierte er die ersten Wettbewerbe
"Jugend musiziert".
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1965 folgte er einem Ruf an die Hochschule für Musik in
Würzburg, wo er seitdem als Professor für Chorleitung
und Musikerziehung lehrt und 1968 bis 1987 deren "Großen
Chor" sowie deren "Experimentalchor" als Leiter
auf zahlreichen Veranstaltungen, wie zum Mozartfest in Würzburg
und auf Konzertreisen, begleitete. Daneben hat er seit 1960 die
Leitung der "Kugelfischer-Chöre" und von 1962 bis
1975 des "Schweinfurter Singkreises" inne, mit dem er
zahlreiche Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen machte. Ferner
betätigt er sich als Referent bei Seminaren im In- und Ausland,
ist Mitarbeiter von Fachzeitschriften und Mitglied von Ausschüssen
in Fachverbänden, darunter auch der Musikausschuss des FSB.
Mit Franz Möckl verbindet ihn seit 1963 eine langjährige
Dozententätigkeit, die ab 1968 zu einer "Autoren-Freundschaft"
wurde, aus der zahlreiche in Fachkreisen angesehene schul- und
musikpädagogische Veröffentlichungen hervorgingen, wie
etwa "Der junge Musikant"(München, 1970, 1973,
1986), "Singen und Spielen" (Mainz, München, 1977)
und viele andere. Seine Kompositionen, Kantaten, szenische Kantaten,
Chorzyklen und -sätze, knüpfen an die Tradition der
barocken und vorbarocken Chormusik an, in die neue Stilelemente
bis hin zum experimentellen Bereich einfließen, wobei aber
jederzeit die stimmlichen Möglichkeiten der Laienchöre
berücksichtigt werden. Seine besonderen Leistungen wurden
1963 mit dem Valentin-Eduard-Becker-Komponistenpeis, 1967 mit
dem Preis der Carl-Engels-Stiftung und 1987 mit dem Hans-Berge-Gedächtnispreis
ausgezeichnet. 1988 erschien im Eigenverlag ein Verzeichnis seiner
Werke.
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